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Wolfgang
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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 01:28:00    Titel: Benzinablassschraube vorderer Vergaser Antworten mit Zitat
 
Hallo & Entschuldigung für meine unwissende Frage.

Wo ist die Ablassschraube am vorderen Vergaser? Meine Mühle steht seit gut 6 Jahren unbewegt in der Garage, weil ich mich nicht mehr darum gekümmert habe. Jetzt wil ich gern wieder fahren, doch sie springt nicht an.
Nach einigen schlecht klingenden Startversuchen dachte ich, es wäre eine gute Idee, den Sprit aus den Vergasern abzulassen. Habe kurzfristig nur die Ablassschraube für den hinteren Vergaser gefunden und tatsächlich klangen die folgenden Versuche leicht startwilliger. Meine Freundin meinte dann, "der Motor ist bestimmt schon abgesoffen". Also gab ich es zunächst auf und suchte erfolglos nach der Schraube für den vorderen Vergaser. Wo ist die bloss?

Danke für jeden Hinweis zur Auffindung der vorderen Spritablassschraube
bzw. Tipp zum Neustart.

Yours
Wolfgang
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UweS
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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 06:46:14    Titel: Antworten mit Zitat
 
Moin Wolfgang,
schön das du deine VX wieder aktivieren möchtest.
Die Ablassschraube findest du auf der rechten Seite am unteren Rand der Schwimmerkammer. Sieht man am besten wenn man den Kühlwasser Ausgleichsbehälter abschraubt und nach unten hängen lässt. Dann kommt man auch besser dran.
Aber wie Sinnvoll ist das?
Eine VX nach 6 Jahre Standzeit wird so einfach nicht rund laufen. Darüber hinaus ist die Gefahr zu Groß, das durch Ablagerungen die Schwimmer der Vergaser hängen, Dichtungen nicht mehr dichten, Düsen verstopft sind, u.s.w. Wenn`s ganz blöd läuft kann auch Sprit ungebremst über die Vergaser in den Zylinder und dann in den Motor laufen.
Dann hast Du richtig viel Arbeit.
Was kann man tun?
Altes Benzin raus, Vergaser Workshop mit Tausch von Schwimmernadelventilen, und ganz Wichtig den Dichtungen der Ventile, Benzinpumpe reinigen, Schläuche, Tank und Leitungen kontrollieren (tauschen?).
Ist das viel Arbeit?
Ich sage Nein.
Warum?
Die Gefahr Stund um Stund zu verbringen bis sie nach dem ersten Starten auch in allen Drehzahl Bereichen richtig läuft, gepaart mit Stundenlanger Einstellarbeit an den Vergasern, um dann schlussendlich doch alles zu zerlegen, ist ziemlich Groß.
Daher, mach alles vorher. Es ist unterm Strich weniger Arbeit als alles doppelt und dreifach zu machen.

Berichte bitte weiter.

Gruß aus Mittelerde
Uwe

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Wolfgang
VX-Geselle


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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 17:06:12    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hallo Uwe,

danke für deine ausführliche Antwort. Zunächst möchte ich herauskriegen, ob die VX überhaupt anspringt. Wenn sie das tut, gibt es immer noch jede Menge Baustellen. Vergaserüberholung ist natürlich ein Wort. Kann bestimmt nicht schaden. Früher kam sie nach jedem Winter nach ca. 4-5 mal "Orgeln" und lief dann anstandslos aber hatte schon einige Aussetzer wie Auspuffpatschen z.B.

Eine gründliche Revision dürfte nunmehr angesagt sein, zumal die Kupplung seit ich sie 2001 gebraucht gekauft habe, überholungsbedürftig ist. Und, und und...

Aber das schaff ich! Und wenn ich was nicht nicht selber kann oder will (Bremsflüssigkeit wechseln z.B.) muss halt eine Werkstatt ran. Wird schon.

Viele Grüße
Wolfgang
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UweS
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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 17:46:08    Titel: Antworten mit Zitat
 
Also wenn sie vorher noch gelaufen ist wird sie auch wieder anspringen. Da hab ich keine Bedenken. Probiere halt nur nicht zu lange, sonst ziehst du dir die wahrscheinlichen Ablagerungen durch die Schläuche und Pumpe in die Vergaser. Dann brauchts nicht mehr lange zum Zylinder fluten oder Vergaser überlaufen. Leider weiß ich wovon ich spreche. Embarassed
Vergaser Workshop sollte nach dieser langen Standzeit eigentlich Pflicht und nicht Kür sein. Die VX wird es dir danken.
Wünsche gutes Gelingen und Berichte bitte weiter. Ich finde es immer Klasse wenn jemand eine/seine VX wiederbelebt. Cool

Gruß aus Mittelerde
Uwe

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Seniorpilot
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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 20:31:56    Titel: Antworten mit Zitat
 
Servus Wolfgang Very Happy

entschuldige, aber den Sprit aus den Vergasern mußt ablassen BEVOR Du die VX 6 Jahre stehen läßt, nicht DANACH...? Laughing
Biospritanteil ist agressiv - da hilft nur Vergaser zerlegen und gründlich reinigen(Ultraschallbad am besten) sonst wird das nix mit anspringen, fürchte ich?

VX-Grüße

Gilbert, the senior Very Happy Very Happy
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Seymore
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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 22:47:00    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hallo Wolfgang,

ich wohne nicht weit von FR und hab seit fünf Jahren 2 VX e,
kann Dir also ein vor Ort plaudern mit Tipps anbieten,

um den Vergaser Workshop (siehe Forum) kommst Du auch meiner Meinung nicht drum herum

vielleicht hilft ein Benzin Zusatz Reinigungs Additiv, aber dann weißt Du noch nicht wie es um Schwimmernadel, Dichtungen etc. wirklich bestellt ist.

VX Grüße Seymore
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PAMVMeyer
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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 22:47:09    Titel: Antworten mit Zitat
 
habe eine 10 Jahre Stillstand VX am "Wickel".. war nicht so schwer die wieder zum laufen zu bringen.. nur...zum laufen bringen und das sie wirklich läuft ist ja auch noch ein Unterschied. Bei mir kamen dann nach einigen Warmlaufphasen immer mehr bläulicher qualm.. wenn man die VX dann mal 4000-5000Umin drehen lassen hat (nicht gefahren nur im Leerlauf mal vorsichtig Gas gegeben)wurde es schlimmer.. Ich hab den Motor dann zerlegt.

Die Vergaser zu machen ist sicher nix für Anfänger.. aber Hexerei ist es auch nicht.. wenn das dann dein Problem löst.. gönne ihr doch gleich noch neue Spritschläuche (kostet nicht viel). nimmst die Pumpe auseinander machst die sauber... Tank noch beäugen.. fertig..

Aber prüfe ganz zu Anfang lieber noch ob die Spritpumpe fördert.. Smile Benzinhahn funktioniert.. usw.. das nicht so schwer zu kontrollieren... (so würde ich vorgehen)
+
Alter Sprit komplett raus + Ölwechsel (bzw. so viel wie möglich altes Öl raus + neues Auffüllen) vor den echten Startversuchen = würde ich der VX auch gönnen.
Startversuche dann ggf. gleich mit wenig neuem Sprit + ne Dose Vergaserreiniger. Meine VX lief dann ganz gut reagierte auf Leerlaufeinstellschraube und Choke funktionierte auch... nur der blaue qualm war dann doch zu störend Smile
Gruß
Peter
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Wolfgang
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BeitragVerfasst am: Di Aug 07, 2018 23:29:08    Titel: Antworten mit Zitat
 
Danke für alle Antworten.

Ich will jetzt wie folgt vorgehen:

- Ölstand im Schauglas kontrollieren. Hoffentlich ok. knapp über Mindestfüllmenge

- Schwimmerkammer vom vorderen Vergaser entleeren

- erneuter Startversuch. Wenn der klappt, kann ich den Motor warmlaufen lassen und Ölwechsel machen.

- dann alles andere: Neue Batterie, neue Kerzen, widerspenstigen Chokezug prüfen und ggf. wechseln, neue Lufis und wie empfohlen Vergaserüberholung.

Anmerkung: Zuletzt hatte ich guten Schweizer Sprit ohne Ethanol getankt. Vor der Winterpause allerdings noch etwas Super E5 nachgekippt. Ich dachte damals nicht, das meine Mühle so eine lange Standzeit haben wird.

Die beiden Hauptbaustellen an meiner VX sind die bei starker Bechleunigung rutschende Kupplung und der leichte Motorölaustritt an der Dichtung zum Kardangelenk. Bisher ging das alles gut...

Viele Grüße
Wolfgang
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UweS
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 08, 2018 07:49:08    Titel: Antworten mit Zitat
 
Moin Wolfgang,
das Thema Ölaustritt hatten wir vor kurzem auch hier im Forum. Eine tolle Beschreibung findest Du hier:

https://www.vx800.de/forum/viewtopic.php?t=9688

Hält sich vom Aufwand her auch ziemlich in Grenzen.

Gruß aus Mittelerde
Uwe

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Wolfgang
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BeitragVerfasst am: Do Aug 09, 2018 17:19:52    Titel: Antworten mit Zitat
 
PAMVMeyer hat Folgendes geschrieben:

Die Vergaser zu machen ist sicher nix für Anfänger.. aber Hexerei ist es auch nicht.. wenn das dann dein Problem löst.. gönne ihr doch gleich noch neue Spritschläuche (kostet nicht viel). nimmst die Pumpe auseinander machst die sauber... Tank noch beäugen.. fertig..

Peter

Hi Peter,
betreibe derzeit noch "Feldforschung". Wo kann ich neue Spritschläuche herkriegen? Und woher Vergaserdichtungen? Du hast mal was geschrieben von Suzuki-Mayer. Wäre das ok.?

Yours
Wolfgang

Und Dank an UweS für den Kardangelenk - Beitrag.
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PAMVMeyer
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BeitragVerfasst am: Do Aug 09, 2018 22:31:27    Titel: Antworten mit Zitat
 
Klar wäre das ok würde ich aber bei den Teilen nicht machen. ganz günstig sind die bei Mayer nicht Spezielle Sachen hab ich da schon das ein oder andere mal gekauft.. ist picko bello finde ich (CMS kann ich da nicht empfehlen, schlechte Erfahrung und sehr teuer.. + steuern !!)

Spritschläuche und neue "Klemmschellen" = hab ich mir aus der Bucht geholt.

ich glaub das war dieser.. messe aber lieber nochmal nach bei deinen alten (Durchmesser + innen) ist bei schon ne Zeit her.. etwa 30cm hab ich noch finde ich aber gerade nicht Smile war denke ich 11+7mm löchlie drin
dann dieser =

https://www.ebay.de/itm/253260-Motorrad-Benzinschlauch-Neopren-I-7mm-x-A-11mm-Gesamtlange-1m-h/273079297466?hash=item3f94cb65ba:g:W8cAAOSwPkBajbZO

Ich hab mich für den entschieden weil er nicht so leicht knickt.. und sehr flexibel ist. nicht wie der gaaaaanz günstige aber Sprit resistente Plastik kram.. ist logo im vergleich recht teuer.

Wenn du auch neue Klemmschellen verwenden möchtest = ich hab mir diesen Satz "zugelegt" kostet nicht viel und man hat genug für die nächsten "Jahre"

https://www.ebay.de/itm/60tlg-Benzinschlauch-Klemmen-Benzinklemmen-SET-TOP-Schlauchschellen-6mm-15mm/263166332283?hash=item3d45ef8d7b:g:WsUAAOSwToda6uMz

Beim Vergaser gehen die Meinungen auseinander.. such in der Bucht nach

VX 800 Vergaser Dichtungssatz

Ich hab schon mehrfach gelesen das einige mit den Keyster Düsen nicht zufrieden waren.. falls du gleich einen Repsatz kaufen möchtest.. nur wenn du nur die Dichtungen benötigst schau einfach und vergleiche mal die Preise in der Bucht mit Mayer und entscheide dich..

Klar ist = Mayer liefert Original Susi Teile soweit ich weiß... Und bei Kummer haben die ein offenes Ohr nicht wie CMS...… Smile

Gruß
Peter
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Wolfgang
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 22, 2018 21:07:13    Titel: Antworten mit Zitat
 
So. Die Mühle donnert wieder. Ohne sehr grossen Aufwand aber die 6 Jahre Stillstand sind natürlich nicht spurlos an der VX vorbei gegangen. Insgesamt ca. 20 mal orgeln und am Schluss eine vorsichtige Gasgriffdrehung. Dann kam sie. Zuerst nur auf einem Zylinder.

Wegen Zeitdruck konnte ich das Öl nicht ablassen. Mach ich morgen früh. Neues Öl hab ich heute besorgt und einen Ölfilter auch. Batteriekauf auch morgen über einen Kumpel mit Rabattkarte.

Wirklich eine Aufgabe scheint tatsächlich die Spritversorgung zu sein.

@Gilbert: Hab sofort einen neuen Ultraschallreiniger bestellt. Meinen alten hatte ein Cousin getrasht. Der Neue war Testsieger und hat einen 2 Liter Tank.

Ich hoffe es reicht aus, neue Düsen und Dichtungen zu nehmen. Neuer Benzinschlauch wird bald geliefert.

Herzlichen Dank für eure hilfreichen Beiträge
Wolfgang
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UweS
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 22, 2018 21:20:14    Titel: Antworten mit Zitat
 
Moin Wolfgang,
klingt doch gut. Wenn Tank, Benzinleitung und Benzinpumpe sauber sind, wird sie nach Vergaser Überholung auch wieder gut laufen. Dabei bitte ganz wichtig die Schwimmernadelventile inkl. Dichtung wechseln. Hier liegt einer der Hauptgründe für viele Vergaser Probleme.
Wünsche weiter gutes Gelingen und Berichte weiter.

Gruß aus Mittelerde
Uwe

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Wolfgang
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BeitragVerfasst am: Do Aug 30, 2018 16:48:29    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hi Uwe,

und Danke für deine Richtigstellung. Mit "Düsen" meinte ich die Schwimmernadelventile. Bin halt nicht vom Fach und drücke mich oft dilletantisch aus.

Ein ganz neues Problem tut sich auf: Habe noch eine "Schrott-VX" herumstehen (Motorschaden - irgendwie hat ein Pleuel oder was das Motorgehäuse durchgeschlagen).

Kurzum: Will die Vergaser von der Schrott -VX ausbauen und überholen. Und dann an meine verbauen. Die Schrott-VX hat allerdings eine VS51A Zulassung aus der Schweiz und jetzt weiss ich nicht ob die Vergaser kompatibel sind.
Was meinst du?

Yours
Wolfgang
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UweS
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BeitragVerfasst am: Do Aug 30, 2018 17:18:25    Titel: Antworten mit Zitat
 
Moin,
ob man jetzt jedes Teil richtig benennt oder nicht ist doch halb so wild, Hauptsache man weiß unterm Strich was gemeint ist. Wir lernen alle noch und das doch immer wieder. Laughing

Zum Thema Vergaser.
Grundsätzlich sind die "Vergaserkörper" identisch, die Unterschiede bestehen in der Bestückung der Düsen. Beim A Modell kommt noch der gravierende Unterschied der Drosselklappen dazu.
Schau mal nach der Kennung von den Vergasern, also die Verbauten und deine Lagerware. Am besten auch das jeweilige Baujahr der VX dazu. Im Werkstatthandbuch gibt es Tabellen an denen man die Bestückung ablesen kann.
Grundsätzlich lässt sich ja alles umbauen, das hat aber zur Folge das die verbauten Vergaser eh raus müssten. Dann kann man auch diese überholen.

Falls du ein Werkstatthandbuch oder die VX CD nicht zur Hand hast, gib mal die Kennungen und die Baujahre durch.

Gruß aus Mittelerde
Uwe



Zuletzt bearbeitet von UweS am Do Aug 30, 2018 17:20:20, insgesamt einmal bearbeitet
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PAMVMeyer
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BeitragVerfasst am: Do Aug 30, 2018 17:19:12    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hi Wolfgan,
passen wird das schon so von wegen einbauen meine ich.
ggf ist die Schweizer VX VS51A aber eben and bedüst.. Die Vergaser als gehäuse sind soweit mir bekannt = gleich.
Am Schieber gibts einsätze den den Weg begrenzen. Und unterschiedliche "Bedüsungen" sind vorhanden. Wenn du die Vergaser der Schrott VX komplett überholst und alle Düsen neu macht als Satz für die 61PS Version (Kennung der Vergaser mal vergleichen).. musst du nur noch schauen ob am Schiebermembran sone Kunstoffhülse sitzt den Weg begrenzt.. Kannst die auch einfach so umbauen wenn die noch picko bello sein sollten. Ist dann aber möglich das deine VX eben theoretisch anders bedüst ist und du ggf 50 oder Sonder Schweizer Model mit 45 PS hast obwhol du nach Papier evtl 61 Ps eingetragen hast.
Fahren wird deine VX aber damit da bin ich mir recht Sicher.
Gruß
Peter
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PAMVMeyer
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BeitragVerfasst am: Do Aug 30, 2018 17:23:47    Titel: Antworten mit Zitat
 
noch nicht mal 60sec.. war ich zu spät Smile
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Jose28
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BeitragVerfasst am: Do Aug 30, 2018 17:31:12    Titel: Vergaser Antworten mit Zitat
 
Die Schweizer Vergaser (45C30) haben eine andere Bedüsung (Alpen, Berge, dünnere Luft und so...). Die Hauptdüse ist eine 135er. Die deutschen VXen haben eine 132,5er. Die Düsennadel ist ebenfalls anders: CH SF107-3 und D 5F108-3. Die Bezeichnung der D Vergaser ist 45C50.

Vom Einbau her sind die CH ,,Versager´´ kein Problem. Vom Fahren her wahrscheinlich auch nicht. Mal das Kerzenbild beobachten, ob sie zu fett läuft.
Wenn du in die Berge fährst, stimmts wieder Laughing
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Ansonsten von der 125er bis zur 1200er schon alles gehabt und gefahren.
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UweS
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BeitragVerfasst am: Do Aug 30, 2018 17:40:15    Titel: Re: Vergaser Antworten mit Zitat
 
Jose28 hat Folgendes geschrieben:
Die Schweizer Vergaser (45C30) haben eine andere Bedüsung (Alpen, Berge, dünnere Luft und so...). Die Hauptdüse ist eine 135er. Die deutschen VXen haben eine 132,5er. Die Düsennadel ist ebenfalls anders: CH SF107-3 und D 5F108-3. Die Bezeichnung der D Vergaser ist 45C50.


Kleine Ergänzung: Kommt aufs Baujahr an. Die 96 ist schon wieder ganz anders.

Gruß aus Mittelerde
Uwe

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Jose28
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BeitragVerfasst am: Do Aug 30, 2018 17:48:40    Titel: 96er Modell Antworten mit Zitat
 
Für Deutschland ja, für die Schweiz gab es beim 96er Modell keine Änderung. Der kleine Killschalter am vorderen Vergaser, der bei vollständig geöffneter Drosselklappe die Zündung unterbricht und damit ,,nur´´ noch 60PS bringt gab es beim 96er Modell exklusiv nur in Deutschland.
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