Deswegen nun ein paar Zeilen zur Warnung, damit Ihr nicht den gleichen Mist macht, wie der Scheff
Alles begann mit dem Ausbau, da ging schon was schief (siehe unten).
Interessant wurde es jedoch so richtig beim Lösen der oberen Gabelrohrabdeckungen. Es entwich Gas und das stank wie Gülle !
Das Öl über Jahrmillionen aus Pflanzenresten entstanden ist, war mir zwar klar, aber das dieser Prozess offensichtlich umkehrbar ist, hat mich dann doch überrascht. Ich habe einen Gärreaktor vor mir hergeschoben ...
Sehr "schön" anzusehen war auch das Alt"Öl": Eine silbrig glänzende Flüssigkeit, durchaus noch fließfähig, wenn auch schon etwas zäh.
Schon erstaunlich, wieviel Abrieb die Federn innerhalb der Gabelrohre so produzieren. Nach zwei Spülungen, von denen die erste nochmal reichlich Dreck herausbefördert habt, gabs dann neues Öl für meine Gute.
Als Strafe habe ich mir dann noch eine Schraube an der oberen Gabelbrücke abgerissen. Nicht etwa beim Festdrehen, sondern beim Lösen. Ist festgefressen. Klasse. Wie ich die rausbekomme, ist mir auch noch nicht klar, und das eine Woche vor Österreich ....
Vielleicht noch zum Symthom: Interessanterweise hatte ich keine Probleme mit meiner Gabel. Das Fahrverhalten war absolut OK, die Gabel sprach zuverlässig an. Auch im Vergleich zu der neu befüllten Gabel gibt es (Im Stand, fahren geht ja nicht
Fazit: Leute, wechselt das Gabelöl wenigstens annähernd in den vorgegebenen Wartungsintervallen. Der Abrieb der Federn beansprucht das Öl doch erheblich und es unterliegt offensichtlich trotz vergleichsweise geringer thermischer Belastung einem Alterungsprozess.