habe gerade einen technischen Anfall
Also: Die Kupplung unserer VX-en besteht (wie bei den meisten bikys) aus zwei paar Stiefeln:
1 Der Seilzug - der muß Spiel haben, damit die Kupplung nicht unter Spannung steht und unerwünschterweise "kuppelt".
Das ist klar und leicht zu verstehen.
2 Der Ausrückmechanismus (Schnecke+Stift) mit dieser komischen Kontermutter, wo in der Mitte der Schlitz für den Schraubendreher ist (linke Seite, unter dem Deckel mit den drei Schrauben).
Da muß - zum Stift hin - auch ein Spiel sein, sonst spannt der Stift und sie "kuppelt" wieder unerwünscht!
Ungefähr einen mm oder - wie es im Buch steht- 1/4 bis 1/2 Umdrehung retour!
Erklärung: duchr das Kuppeln nützen sich die Kupplungsbeläge, wenn auch nur leicht, hoffentlich - ab und der Stift kommt immer weiter heraus!!
Dadurch geht das Spiel gegen Null und dann gar der Stift auf Druck! Sie "kuppelt" d.h.rutscht, obwohl niemand am Kupplungshebel zieht und ausreichend Spiel am Seilzug
ist!
Alles klar?
Somit muß man regelmäßig das Spiel an der Einstellschraube prüfen, weil sich die Kupplung durch Betrieb ja ständig etwas abnützt und ab gehts in Richtung nullo Spiel!
Habe das Gefühl, daß viele unter diesem Problem zu leiden haben - wenn ich die Beiträge im Forum so lese - ist es so?
Leute, alle paar tausend km kontrollieren (oder öfter, wenn man eher zum "Kupplung knallen lassen" neigt! Da gibts natürlich mehr Verschleiß!
Wenn ich was geschrieben habe, das eh jeder weiß, dann - sorry! (War es halt gut gemeint).
Wenns jemandem hilft - umso besser! Bin für Fragen jederzeit zu erreichen.
Herzliche VX-Grüsse aus Innsbruck
Gilbert, the senior FNr. 623