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Erfahrungen:

Alle hier veröffentlichten Beiträge enthalten die Meinungen der jeweiligen Fahrer und spiegeln nicht unbedingt die Meinung des Teams um vx800.de wider. Für die Richtigkeit und Anwendbarkeit etc. der beschriebenen Dinge wird keinerlei Gewähr übernommen.

Geänderte Halterung des Antriebsflansches

Stand: 2015-06-14 17:53:33

von Reiner H.

Über den Verschleiß am Antriebflansch und deren Haltescheiben wurde ja bereits viel geschrieben. Auch bei unserer VX hatten wir das Problem. Das Motorrad wurde bis zur Einlagerung 2001 regelmäßig der Suzuki-Werkstatt gewartet. Nach der Reaktivierung 2013 habe ich das Moped selber (ohne Werkstatt) in Angriff genommen. Für den notwendigen (altersbedingten) Reifentausch wurde das Hinterrad ausgebaut und festgestellt, dass sich die Haltescheiben im Antriebsflansch eingearbeitet hatten. Und zwar schon so tief, dass der Flansch für Materialabrieb im Gehäuse sorgte. Zusammen mit einem Freund entstand die Idee, die Reibung zwischen den Bauteilen zu verringern. Die Haltescheiben wurden ersetzt durch eine Bronze und eine VA-Scheibe. Die beiden Teile sind jetzt seit ca. 2000km im Einsatz. Eine Demontage und Kontrolle erfolgt in der kommenden Winterpause. Mich würde interessieren, ob schon jemand auf die gleiche Idee kam und bereits Erfahrungen gesammelt hat?

Verschleiß von Mitnehmer und Halteplatten

Stand: 2010-01-08 21:16:39

von Joerg W.

Fotostrecke: 5 Bild/er

Ein Problem, was in letzter Zeit, sicher bedingt durch die höheren Laufleistungen öfter auftaucht, ist das im Folgende dargestellte Schadensbild am Abtrieb: Bild A und B zeigen die Mitnehmerplatte, die in den Gummimitnehmer in der Felge greift. Sie wird durch 3 kleine Halteplatten (nur eine ist dargestellt) im Gummimitnehmer fixiert. Aufgrund der Beanspruchung beim Beschleunigen arbeiten sich die kleinen Halteplatten mit der Zeit in die Mitnehmerplatte ein. Die Bilder C und D zeigen deutlich die Kerbungen an beiden Werkstücken. Durch dieses Spiel wird die Mitnehmerplatte nicht mehr in ihrer ursprünglichen Lage fixiert, sondern rutscht mit der Zeit in Richtung Gummimitnehmer, d.h. weiter in die Felge hinein. Dadurch greifen die beiden Zahnräder (Mitnehmerplatte und Abtriebsrad des Kardangetriebes nicht mehr 100 % ineinander. Im Ergebnis nutzen sich die Flanken der Zähne auf beiden Seiten ungleichmäßig und schneller ab. Bild E zeigt die bereits erheblich angegriffenen Zähne der Mitnehmerplatte von Bills VX. Wie kann man abhelfen: Zum einen sollte man dieses, von außen nicht erkennbare Problem bei jedem Reifenwechsel untersuchen. Eingekerbte Halteplatten lassen sich durch umdrehen wieder in ihrer Funktion ertüchtigen. Ebenso müsste das Verdrehen der Mitnehmerplatte um 30° Abhilfe schaffen.

Stand: älter als 1 Jahr

Es hatte sich eine von den Schraube gelöst, die das Endgetriebelagergehäuse (Abschluss zum Rad) halten (siehe Bild hier). Da mir das ganze auch noch in der Schweiz passiert ist, konnte ich es nicht selber reparieren. Materialien: 1 Simmerring, 1 Lager, ein Paar Schrauben und Öl ca. 100,- SFR; Arbeitszeit: ca. 400.- SFR; Gebrauchtes Kardanendstück hätte mich ca. 500.- SFR + Einbau gekostet. Angekündigt hatte sich der Schaden nicht. Er trat auf als ich langsam im Stau unterwegs war. Bemerkbar machte es sich durch Rucken und Schläge am Hinterrad. Als ich nachsah, ließ sich das Hinterrad nur noch ruckweise drehen und auf der Felge war Metallstaub. Nach ein paar Umdrehungen war das Rucken weg. So konnte ich noch ganz langsam (über den Bürgersteig) zu meinem Zimmer fahren konnte. Am nächsten Tag war etwas Öl ausgetreten. Repariert wurde das ganze dann von Moto Huber in Zürich. War OK.

Stand: älter als 1 Jahr

Seitdem ich einen undichten Winkeltrieb am Hinterrad hatte, soweit daß das Öl schon auf dem Hinterreifen war (habe ich zum Glück an der Tanke gemerkt) lege ich bei oben beschriebenen Laufenlassen über den Winter auch mal ein paar Gänge ein und laß das Hinterrad durchdrehen (auf dem Hauptständer aufgebockt). Ursache für den undichten Winkeltrieb war eine lange Standzeit der VX (Vorbesitzer hat sie ca. 1 Jahr nicht bewegt). Demontage des Winkeltriebs hat eine 'angekeimte' leicht angerostete Welle (großes Kegelrad) im Bereich der Dichtlippe des Dichtringes zu Tage gefördert. Alle Versuche das ganze wieder dicht zu bekommen waren erfolglos (Abschleifen der Welle mit Kontaktschleifpapier, neue Dichtringe etc.). Habe dann glücklicherweise den kompletten Kardanantrieb (mit Welle) einer Schrott-VX montiert und seitdem ist's wieder gut.

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