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Erfahrungen:

Alle hier veröffentlichten Beiträge enthalten die Meinungen der jeweiligen Fahrer und spiegeln nicht unbedingt die Meinung des Teams um vx800.de wider. Für die Richtigkeit und Anwendbarkeit etc. der beschriebenen Dinge wird keinerlei Gewähr übernommen.

Stand: älter als 1 Jahr

... hier mein Erfahrungsbericht über das recycling von Luftfiltern der VX: Beide Filter waren wahrscheinlich beim Ankauf die 39TKM drin - stark verschmutzt innen - aussen weiss! Habe beide in einen Kübel gesteckt und 1/8 Liter flüssige Schmierseife dazu, mit warmem Wasser aufgefüllt und kräftig durchgeschwenkt. Dann 2Tage dringelassen in der Sauce (wahrscheinlich genügt auch über Nacht), unter fließendem Warmwasser solange gespült, bis nur mehr klares Wasser durchkam. Der Kübel blieb voller schwarzer Brühe!! Auf dem Heizkörper getrocknet und dann mittels Pressluft ein paar Grob-Partikel von innen herausgeblasen. Das Filtergewebe ist wieder weiss - innen und aussen.Keine Beschädigungen! Vakuumtest mit elektronischem Staubsauger (Vakuumanzeige) gemacht und keinen nennenswerten Widerstand gemessen! Für meine Begriffe sollten die wieder für 12TKM gut sein!?...

Stand: älter als 1 Jahr

von Jörn S.

Durch den Umbau der Auspuffanlage habe ich festgestellt, daß eigentlich noch mehr Potential im Motor der VX steckt. Darum habe ich mich schon länger mit preiswerten Tuningmaßnahmen beschäftigt. Für den kleinen Geldbeutel bleiben da nur Luftfilter und Vergaser übrig. Der Preis für einen Dynojet-Kit mit lediglich zwei Vergaser- und Nadeldüsen von 199,- Mark erschien mir doch reichlich teuer. Deshalb habe ich selbst ein bißchen rumgebastelt. Bei der anstehenden Inspektion waren auch wieder mal neue Luftfilter fällig. Aber über 70 Märker für zwei Stück sind heftig. Also nicht lange überlegt und zwei Sportluftfilter von Delo (Louis: Dauerluftfilter Delo; Durchm. 42mm; Bst.Nr. 10050101; 14,95 DM/St.) gekauft. Um den Umbau nicht zu auffällig zu machen, habe ich die Teile in den originalen Luftfilterkästen untergebracht. Hier eine Beschreibung des Umbaus: -alte Luftfilter ausbauen -Luftfiltermaterial mit Metallsäge weitgehend vom Metallflansch abtrennen (Flansch nicht beschädigen) -Metallflansch anschließend im Backofen bei ca. 150°C eine viertel Stunde erwärmen -anschließend lassen sich Filterreste und Heißkleber vollständig vom Flansch entfernen -neuen Luftfilter innen auf den Flansch stecken und Schellenband festziehen -Flansche mit Filtern wieder in Luftfilterkästen einbauen Die Luftfilter passen ohne großen Umbau in die alten Kästen. Da die Filter auswaschbar sind, brauchen nie wieder Neue gekauft werden. Probleme beim TÜV sind nicht zu erwarten, da Umbau nicht sofort sicht- und hörbar. Nach dem Umbau sprang die Maschine wie gewohnt an und lief sofort rund. Einstellungen am Vergaser waren ersteinmal nicht nötig. Im Teillastbereich lief sie auch wie gewohnt, eine Leistungssteigerung war nicht merklich festzustellen. Der Benzinverbrauch sank schlagartig um fast einen Liter. Bei der nächsten Autobahntour kam dann die Ernüchterung. Bei 175 war Ende mit dem Gas. Im oberen Drehzahlbereich war ein deutlicher Einbruch der Leistung festzustellen. Die Diagnose war klar. Die Vergaser- Hauptdüsen sind für den hohen Luftdurchsatz zu klein dimensioniert. In der Schublade hatte ich noch Düsen der 50PS Version, die einen etwas größeren Bohrungsdurchmesser aufweisen. Aber auch nach deren Montage war keine entscheidende Besserung festzustellen. Also habe ich mir bei Louis ein Düsenreibahlenset zugelegt und die Vergaser abermals zerlegt. Ich habe die Düsen ca. 2,5 zehntel mm aufgerieben und fahre jetzt folgende Konfiguration: vorderer Zylinder von 120 auf 140 aufgebohrt (140 entspricht dabei 1,40mm) hinterer Zylinder von 132,5 auf 150 aufgebohrt Wer so etwas auch machen möchte sollte sich einen genauen Meßschieber, besser noch eine Mikrometerschraube besorgen. An den Reibahlen sind keine Maßeinteilungen vorhanden, also sehr vorsichtig sein. Die anschließende Probefahrt hat für alle Mühen entschädigt. Die Maschine rennt wie der Teufel. Ab Standgas liegt Leistung an. Man kann jetzt so schaltfaul wie mit einer Harley fahren. Selbst im letzten Gang zieht sie sauber ab 1500 U/min. Die Endgeschwindigkeit ist auch etwas höher. Sie läuft jetzt nach Tacho über 200 und zieht ohne Leistungsloch in den Begrenzer. Die Endgeschwindigkeit ist aber für mich eher unwichtig. Ich profitiere vom höheren Drehmoment. Der Kraftstoffverbrauch ist im Stadtverkehr und dort wo meist im Teillastbereich gefahren wird nur geringfügig höher als gewohnt. Bei längeren Vollgasstrecken sollte man jedoch öfters Tankstops einlegen. Bei Gelegenheit werde ich mal eine Leistungsmessung auf dem Prüfstand machen lassen und feststellen, ob sich die subjektiven Fahreindrücke in Zahlen wiederspiegeln. In Anbetracht der Ergebnisse würde ich jedem, der sich mit dem Gedanken trägt ein Dynojet-Kit anzuschaffen raten, die 199 Märker zu sparen, zumal die Prüfstandergebnisse mit dem Kit nicht so berauschend sind (britische VX-Homepage).

Stand: älter als 1 Jahr

An meiner VX habe ich mit Erfolg Sportluftfilter von DELO (POLO, H.G., Louis usw.) eingebaut! Umbauanleitung: 2xSportluftfilter z.B. Delo Anschlußweite 53 mm (größte Größe!) ,danach verschmutzte Luftfilter vom Befestigungsflansch restlos Entfernen. Dann den Sportluftfilter auf den Rohrstutzen des Blechflansches Schrauben , Filter Einbaufertig! Natürlich kommt das Filter auch wieder so in das Luftfiltergehäuse hinein das es aussieht wie Serie (Was "die" nicht sehen können regt "die" auch nicht auf weil das Filter leider ohne TÜV ist). Geräuschentwicklung ist wie Serie sowie die Optik, das ist das Tolle. Toll auch der Preis: Die Hälfte des Zubehörpreis für Ersatzfilter! Leistungsverhalten :Besser. Ob die Düsen Angepasst werden müssen werden mir die Zündkerzengesichter demnächst zeigen! Vom Laufverhalten her würde ich es ni. f. Erforderlich Halten.

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